Heute bin ich mit Kaho, einer sehr tapferen 20-jährigen japanischen Studentin, die gerade auch ihre freiwillige Arbeit bei Pro México über Projects Abroad leistet, zum ersten Mal nach San Juan Cosalá mit dem Bus gefahren. Kaho ist bereits eine Expertin in mexikanischen Angelegenheiten und wußte zum Glück ganz genau, was zu tun war. Trotz meiner anfänglichen Skepsis, als ich die vorherrschende Atmosphäre in der Antígua Estación Central de Autotrasporte de Guadalajara sah, verlief alles reibungslos: Der Bus war modern, das Wackeln war erträglich, und der Fahrer hat freundlicherweise angehalten, als wir das große bunte Schild “San Juan Cosalá” sahen und zu ihm “Pareee“ brüllten. Von dort zum Pro México-Haus am Marktplatz waren es gerade zwei Blöcke einer “etwas” unebenen Strasse. Aber mit flachen Schuhen konnte ja nichts schief gehen.

Viel und intensiv wurde am heutigen Teamtag im Haus von Pro México in San Juan Cosalá gearbeitet. Zudem erlebten wir sehr emotionsgeladene Momente, als wir einige der Frauen interviewen durften, die gerade ihre Kurse in Digitaler Alphabetisierung und Unternehmensgründung beendeten. Sie teilten uns unglaubliche Veränderungsgeschichten mit und drückten gerührt ihre Dankbarkeit an Pro México aus, weil sie durch das Programm “Zeite Chance” wohl nicht nur neue Fähigkeiten gelernt sondern auch ein viel höheres Selbstvertrauen gewonnen haben.

Nach dem Arbeitstag vor Ort gab es noch ein sehr unterhaltsames Treffen über Haushalt und Finanzen mit der Doctora María Elena Echeveste García del Alba, einer absolut karismatischen Powerfrau, die übrigens meiner Tante Amparo sehr ähnlich aussieht. Aber das erzähle ich Euch lieber morgen.

Hier sind ein paar Eindrücke des Tages.

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